Soll der Chienbäse abgesagt werden?

Beim traditionellen Chienbäse in Liestal steht das Feuer im Mittelpunkt: Ein Umzug mit zahlreichen brennenden Fackeln und Wagen zieht dann durchs Stedtli. In diesem Jahr könnte das Spektakel als pietätlos wahrgenommen werden, befürchtet SP-Stadträtin Pascale Meschberger – so kurz nach der Feuerkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana, bei der 40 Menschen ums Leben gekommen sind und mehr als 100 schwer verletzt wurden. Meschberger will deshalb im Stadtrat eine mögliche Absage diskutieren, berichtet das SRF-Regionaljournal. Auch sagt sie: Falls es zu einem Feuerunfall käme, wären die Schweizer Spitäler schon mit Brandopfern ausgelastet und würden womöglich an ihre Grenzen kommen. Den Sinn hinter einer Absage sieht dagegen Werner Fischer, Präsident der Interessengesellschaft Chienbäse und FDP-Einwohnerrat, «absolut nicht», sagt er der BaZ. Traditionen wie der Chienbäse würden der Bevölkerung Orientierung geben, findet er. Die Sicherheitsmassnahmen solle man trotzdem verbessern. In den kommenden Wochen wird der Stadtrat entscheiden, ob der Chienbäse wie geplant am 22. Februar stattfinden soll.

6 Stimmen
tracking pixel

Das könnte dich auch interessieren

Superblock

Alfred Schlienger am 12. Januar 2026

Hallo Nachbar*in, wie lebt es sich in den Superblocks?

Die Superblocks, die aktuell in Basel getestet werden, sorgen immer wieder für Diskussionen. Bajour hat über drei Monate hinweg mit Anwohner*innen sowie mit Behörden gesprochen. Eine Entdeckungstour über Lust und Frust in einem Stadtentwicklungsprojekt.

Weiterlesen
Screenshot Diday

am 12. Januar 2026

Wechselrezepte für Big Tech

Weiterlesen
Woko Demokratie Journalismus jan 2026

Ina Bullwinkel am 09. Januar 2026

Investieren in Recht und Freiheit

Wir lernen gerade, dass die Demokratie weder selbstverständlich noch gratis ist. Höchste Zeit, dass wir wieder in sie investieren. Zum Beispiel in glaubwürdigen Journalismus. Ein Kommentar zum Jahresbeginn von Chefredaktorin Ina Bullwinkel.

Weiterlesen
Valerie Wendenburg

Nach dem Studium, freier Mitarbeit bei der Berliner Morgenpost und einem Radio-Volontariat hat es Valerie 2002 nach Basel gezogen. Sie schreibt seit fast 20 Jahren für das Jüdische Wochenmagazin tachles und hat zwischenzeitlich einen Abstecher in die Kommunikation zur Gemeinde Bottmingen und terre des hommes schweiz gemacht. Aus Liebe zum Journalismus ist sie voll in die Branche zurückgekehrt und seit September 2023 Redaktorin bei Bajour. Im Basel Briefing sorgt sie mit ihrem «Buchclübli mit Vali» dafür, dass der Community (und ihr selbst) der Lesestoff nicht ausgeht.

Kommentare

shufschmid (via Instagram)
12. Januar 2026 um 21:22

das ist ein test mal sehen wie lange Antworten ich hier einfügen. kann es ist wichtig für

valeriewendenburg (via Instagram)
12. Januar 2026 um 21:22

Hi

shufschmid (via Instagram)
12. Januar 2026 um 21:22

test

dominik_asche (via Instagram)
12. Januar 2026 um 21:22

osteron

hele_marie (via Instagram)
12. Januar 2026 um 21:22

Läuft